Der SCW und das gute Pferd

Das Spiel:
Vierter Sieg im sechsten Spiel, der SCW ist nach zwischenzeitlichem Stolpern zurück in der Spur. Verdient? Auf jeden Fall – schon zur Pause müsste es statt 3:0 eher 6:0 stehen. Friede, Freude, Eierkuchen? Trotzdem nicht. Denn nach starker erster Hälfte bricht Schwarz-Gelb ein. Einfachste Bälle kommen nicht mehr an den Mann, der Gegner dafür zu mehreren Chancen. Dass die Sonne geblendet hat, ist da keine ausreichende Ausrede – hier war der Knopf im Kopf. Andere dagegen würden das gute Pferd bemühen, dass nicht höher springt, als es eben muss. Strich drunter, Pflicht erfüllt.

Das gab zu reden:
Es gibt ja Spieler, die duschen am Morgen vor dem Spiel, obwohl es auf dem Platz weder einen Preis fürs Aussehen noch für den Duft zu gewinnen gibt. Sondern einfach, um richtig aufzuwachen. An diesem Sonntag ist das nicht nötig. Denn wer beim Aufwärmen auch nur einen Ball zu stoppen versucht, ist nassgespritzt – so durchnässt ist der tiefe Rasen.

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